141:2 mit meiner Stimme schrie ich zum Herrn, * mit meiner Stimme habe ich zum Herrn gefleht.
141:3 ich schütte aus vor seinem Angesicht mein Gebet, * und meine Bedrängnis tue ich vor ihm kund.
141:4 Auch wenn mein Geist in mir verzagt, * so kennst Du doch meine Pfade.
141:4 Auf diesem Weg, auf dem ich wandelte, * legten sie mir heimlich eine Schlinge.
141:5 ich blickte zur Rechten und schaute aus, * und es war niemand, der mich kennt.
141:5 Verloren ist mir die Zuflucht, * und keiner ist, der nach meiner Seele fragt.
141:6 ich rief zu Dir, o Herr, * ich sprach: Du bist meine Hoffnung, mein Anteil im Land der Lebendigen.
141:7 Achte auf mein Flehen, * denn ich bin sehr erniedrigt.
141:7 befreie mich von denen, die mich verfolgen, * denn sie sind stark geworden, mehr als ich.
141:8 Führe aus dem Kerker meine Seele, damit ich Deinen Namen preise; * die Gerechten harren meiner bis Du mir vergiltst.
