81:1 Gott steht da in der Versammlung der Götter; * und in ihrer mitte richtet er die Götter.
81:2 Wie lange richtet ihr ungerechtigkeit * und bevorzugt das Ansehen der Sünder?
81:3 Sprecht recht dem bedürftigen und Waisen, * dem niedrigen und Armen schafft recht.
81:4 reißt heraus den Armen * und befreit den bedürftigen aus der Hand des Sünders.
81:5 Sie erkennen nichts, noch haben sie Einsicht, in Finsternis wandeln sie; * alle Grundfesten der Erde werden erschüttert.
81:6 ich sprach: Götter seid ihr * und Söhne des Höchsten ihr alle.
81:7 ihr aber werdet sterben wie menschen, * und wie einer der Fürsten werdet ihr fallen.
81:8 Erhebe Dich, Gott, richte die Erde, * denn erben wirst Du unter allenVölkern.
