[Officium]
Palmsonntag

[Prelude]
!!Die Segnung der Palmzweige
! Nachdem das Weihwasser versprengt und das „Asperges me“ gesungen wurde, schreitet der Priester in purpurner Chorkappe, begleitet von seinen ebenfalls in Purpur gekleideten Meßdienern, zur Segnung der Palmzweige oder der Zweige von Olivenbäumen oder anderen Bäumen, die vor oder auf der Epistelseite des Altars aufgestellt sind. Der Chor singt zunächst die folgende Hymne:
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!Antiphon
!Matt 21:9
Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen, Der da kommet im Namen des Herrn. O König Israels: Hosanna in der Höhe!
! Der Priester, der auf der Epistelseite steht, die Hände gefaltet, ohne sich jedoch den Gläubigen zuzuwenden, singt:
$Dominus vobiscum
$Oremus
v. O Gott, dessen Liebe über alles die Gerechtigkeit ist, vermehre in uns die Gaben deiner unaussprechlichen Gnade; und da du uns durch den Tod deines Sohnes die Hoffnung auf das gegeben hast, woran wir glauben, gewähre uns durch dessen Auferstehung, das Ziel zu erreichen, nach dem wir streben.
$Qui tecum
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! Der Subdiakon singt daraufhin die folgende Lesung und küßt am Ende die Hand des Priesters:
!!Lesung
Lesung aus dem Buche Exodus
!Exodus 15:27; 16:1-7
In jenen Tagen, kamen die Söhne Israels aber nach Elim, wo zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume waren; und sie lagerten sich am Wasser. Von Elim zogen sie weiter, und die ganze Menge der Söhne Israels kam in die Wüste Sin, welche zwischen Elim und dem Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, seitdem sie aus dem Lande Ägypten ausgezogen waren. Da murrte die ganze Gemeinde der Söhne Israels gegen Moses und Aaron in der Wüste. Und die Söhne Israels sprachen zu ihnen: Wären wir doch durch die Hand des Herrn im Land Ägypten gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und uns satt aßen am Brot; warum habt ihr uns in diese Wüste geführt, um dieses ganze Volk durch Hunger zu töten? Der Herr aber sprach zu Moses: Siehe, ich werde euch Brot vom Himmel regnen lassen; so gehe also das Volk aus und sammle, was je für einen Tag ausreicht, damit ich es prüfe, ob es nach meinem Gesetze wandelt, oder nicht. Am sechsten Tage aber mögen sie aufheben, was sie heimbringen; es soll doppelt so viel sein, als was sie sonst für jeden Tag zu sammeln pflegten. Und Moses und Aaron sprachen zu allen Söhnen Israels: Am Abende werdet ihr erfahren, daß der Herr euch aus dem Lande Ägypten weggeführt hat; und am Morgen sollt ihr die Herrlichkeit des Herrn schauen;
$Deo gratias
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! Das folgende Responsorium wird als Graduale gesungen:
!!Graduale
!Joh 11:47-49, 50, 53
R. Die Hohenpriester und die Pharisäer hielten Rat und sagten: Was sollen wir tun? Dieser Mann vollbringt viele Wunder. Wenn wir ihn so gewähren lassen, werden alle an ihn glauben;
* und die Römer werden kommen und uns unseren Platz und unser Volk nehmen.
V. Aber einer von ihnen, namens Kaiphas, der in jenem Jahr Hohepriester war, prophezeite und sprach: Es ist besser für euch, daß ein Mensch für das Volk stirbt, als daß das ganze Volk zugrunde geht. Von jenem Tag an beschlossen sie daher, ihn zu töten, und sprachen:
* Und die Römer werden kommen und uns unseren Platz und unser Volk nehmen.
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! Oder dieses:
!Mt 26:39, 41
R. Auf dem Ölberg betete er zu seinem Vater: Vater, wenn es möglich ist, laß diesen Kelch an mir vorübergehen.
* Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach; dein Wille geschehe.
V. Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.
* Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach; dein Wille geschehe.
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! Währenddessen, während das Responsorium gesungen wird, legt der Diakon das Evangelienbuch auf den Altar, und der Priester füllt Weihrauch in das Weihrauchfaß. Gebet Munda cor, etc.
v. Reinige mein Herz und meine Lippen, o allmächtiger Gott, der du die Lippen des Propheten Jesaja mit einer glühenden Kohle gereinigt hast, und gewähre mir durch deine gnädige Barmherzigkeit, mich so zu reinigen, daßß ich dein heiliges Evangelium würdig verkünden kann. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
! Danach nimmt er das Buch vom Altar und kniet erneut vor dem Priester nieder, bittet um dessen Segen und sagt:
D. Herr, gib mir deinen Segen.     
! Der Priester antwortet:
P. Der Herr sei in deinem Herzen und auf deinen Lippen, damit du würdig und in gebührender Weise sein heiliges Evangelium verkündest. Im Namen des Vaters, des Sohnes + und des Heiligen Geistes. Amen.
! Das Evangelium wird vom Diakon unter Einhaltung aller beim Hochamt üblichen Riten vorgetragen.
!!Evangelium
Aus dem ++ Heiligen Evangelium nach Matthäus.
R. Ehre sei Dir, o Herr!
!Mt 21:1-9
Als sie sich nun Jerusalem nahten, und nach Bethphage an den Ölberg kamen, da sandte Jesus zwei Jünger ab, und sprach zu ihnen: Gehet in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin angebunden finden, und ein Füllen bei ihr; bindet sie los, und führet sie zu mir. Und wenn euch jemand etwas sagt, so sprechet: Der Herr bedarf ihrer; und sofort wird er sie gehen lassen. Dies alles aber geschah, damit erfüllet würde, was durch den Propheten gesagt ist, der da spricht: Saget der Tochter Sion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig reitend auf einer Eselin, auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttieres! Die Jünger aber gingen, und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte. Und sie führten die Eselin und das Füllen herbei, und legten ihre Kleider auf dieselben, und setzten ihn darauf. Sehr viel Volk aber breitete seine Kleider auf den Weg; und andere hieben Zweige von den Bäumen, und streuten sie auf den Weg. Die Scharen aber, welche ihm voran zogen und welche nachfolgten, schrien und sprachen: Hosanna dem Sohne Davids; gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.
R. Lob sei Dir, Christus!
S. Durch die Worte des Hl. Evangeliums mögen getilgt werden unsere Sünden.
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!!Segnung der Palmzweige
! Der Priester, der noch immer an der Epistelseite steht, singt:
$Dominus vobiscum
$Oremus
v. Stärke, o Gott, den Glauben derer, die auf dich hoffen, und erhöre in deiner Barmherzigkeit die Gebete deines flehenden Volkes; laß Deine überreiche Barmherzigkeit auf uns herabkommen, und mögen diese Palm- und Olivenzweige gesegnet sein; und wie Du in einem Sinnbild Deiner Kirche Noah, der aus der Arche trat, und Mose, der mit den Kindern Israels aus Ägypten auszog, vermehrt hast, so mögen auch wir mit guten Werken, Palm- und Olivenzweige tragend, Christus entgegengehen und durch Ihn in die ewige Freude eingehen;
$Qui tecum
V. Der Herr sei mit euch.
R. Und mit deinem Geiste.
V. Erhebet die Herzen.
R. Wir haben sie beim Herrn.
V. Lasset uns danken dem Herrn unserem Gott!
R. Das ist würdig und recht!
Es ist wahrlich würdig und gerecht, recht und zur Erlösung förderlich, daß wir Dir, o Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, allezeit und überall danken. Der Du in der Versammlung Deiner Heiligen herrschst. Denn Deine Geschöpfe dienen Dir, weil sie Dich als ihren einzigen Schöpfer und Gott anerkennen; und Deine ganze Schöpfung preist Dich, und Deine Heiligen segnen Dich. Denn mit freier Stimme bekennen sie den großen Namen Deines eingeborenen Sohnes vor den Königen und Mächten dieser Welt. Um den herum stehen die Engel und Erzengel, die Throne und Herrschaften; und mit dem ganzen Heer der himmlischen Streitmacht singen sie das Loblied auf Deine Herrlichkeit und sagen ohne Unterlaß:
! Der Priester spricht und der Chor singt:
v. Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind voll Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
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! Der Priester fährt fort:
$Dominus vobiscum
$Oremus
v. Wir bitten Dich, o heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, daß Du gnädigst dieses Geschöpf aus dem Olivenbaum segnen + und heiligen + mögest, das Du aus dem Holz hervorbrechen ließest und das die Taube bei ihrer Rückkehr zur Arche im Schnabel trug: auf daß jeder, der es empfängt, Schutz für Seele und Leib finde; und daß sie uns, o Herr, ein heilbringendes Heilmittel und das heilige Zeichen Deiner Gnade sei.
$Per Dominum
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$Oremus
v. O Gott, der du das Zerstreute wieder zusammenführst und das Zusammengeführte bewahrst; der du das Volk gesegnet hast, das mit Palmzweigen Jesus entgegenzog; segne + ebenso diese Palm- und Olivenzweige, die Deine Diener treu zu Ehren Deines Namens empfangen; damit, wohin auch immer sie gebracht werden, die an jenem Ort Wohnenden Deinen Segen erlangen und alle Widrigkeiten beseitigt werden und Deine rechte Hand diejenigen beschütze, die durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, erlöst worden sind.
$Qui tecum
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$Oremus
v. O Gott, der Du es nach der wunderbaren Ordnung Deiner Vorsehung für gut befunden hast, die Heilsgeschichte auch durch die unbelebte Natur zu offenbaren: Gewähre, wir bitten Dich, daß die frommen Herzen Deiner Gläubigen zu ihrem Nutzen verstehen mögen, was es mystisch bedeutet, daß an diesem Tag die Menge, geleitet von himmlischer Erleuchtung, ihrem Erlöser entgegenzog und Palm- und Olivenzweige zu Seinen Füßen streute. Die Palmzweige stehen daher für Seinen Triumph über den Fürsten des Todes; und die Olivenzweige verkünden gewissermaßen das Kommen einer geistlichen Salbung. Denn jene fromme Menge verstand, daß diese Dinge damals vorgebildet waren; daß unser Erlöser, der Mitleid mit dem menschlichen Elend hatte, im Begriff war, mit dem Fürsten des Todes um das Leben der ganzen Welt zu kämpfen und durch Seinen Tod zu triumphieren. Aus diesem Grund brachten sie ihm pflichtbewußt solche Dinge dar, die in ihm die Triumphe des Sieges und den Reichtum der Barmherzigkeit symbolisierten. Und auch wir, die wir dies im vollen Glauben als vollbracht und symbolisiert annehmen, bitten Dich demütig, o heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, durch denselben Jesus Christus, unseren Herrn, daß wir in Ihm und durch Ihn, dessen Glieder Du uns zu machen gewollt hast, über das Reich des Todes siegreich werden und es verdienen mögen, an Seiner glorreichen Auferstehung teilzuhaben.
$Qui vivis
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$Oremus
v. O Gott, der du durch einen Olivenzweig die Taube beauftragt hast, der Erde Frieden zu verkünden: Wir bitten dich, heilige diese Zweige des Olivenbaums und anderer Bäume durch deinen himmlischen Segen, damit sie deinem ganzen Volk zum Heil gereichen. Durch Christus, unseren Herrn.
R. Amen.
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$Oremus
v. Segne, + wir bitten Dich, o Herr, diese Palm- (Oliven-)zweige; und gewähre, daß das, was Dein Volk heute zu Deiner Ehre leiblich vollbringt, es geistlich mit größter Hingabe vollenden möge, indem es den Sieg über den Feind erringt und jedes Werk der Barmherzigkeit von ganzem Herzen liebt.
$Per Dominum
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! Hier füllt der Zelebrant Weihrauch in das Weihrauchfaß und besprengt die Palmzweige dreimal mit Weihwasser, wobei er die Hymne „Asperges me“ ohne den Psalm rezitiert; dann räuchert er sie dreimal und fährt fort:
$Dominus vobiscum
$Oremus
v. O Gott, der du zu unserem Heil deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, in diese Welt gesandt hast, damit er sich unserem Stand anpaßte und uns zu dir zurückrufe; für den auch, als er nach Jerusalem einzog, um die Schriften zu erfüllen, eine Menge gläubiger Menschen mit eifriger Hingabe ihre Gewänder und Palmzweige auf den Weg streute: Gewähre uns, wir bitten Dich, daß wir Ihm den Weg des Glaubens bereiten, von dem der Stein des Anstoßes und der Fels des Ärgernisses entfernt sei, damit unsere Werke vor Dir mit Zweigen der Gerechtigkeit erblühen und wir so würdig befunden werden, Seinen Fußstapfen zu folgen:
$Qui tecum
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!!PUERI HEBRAEORUM
! Wenn der Segen beendet ist, tritt der ranghöchste Geistliche zum Altar vor und überreicht dem Zelebranten eine Palmzweig, ohne daß dieser eine Kniebeuge macht oder ihm die Hand küßt. Der Priester verteilt dann die Palmzweige, zuerst an die Geistlichen und anschließend an die Laien, die alle eine Kniebeuge machen und sowohl den Palmzweig als auch die Hand des Zelebranten küssen. Währenddessen singt der Chor die folgenden Gesänge
!Antiphona
!Ps 12:13
Ant. Die Kinder der Hebräer, die Olivenzweige trugen, gingen hinaus, um dem Herrn entgegenzugehen, riefen laut und sprachen: Hosanna in der Höhe! 
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!Other Antiphon
!Matt 21:8 et 9
Ant. Die hebräischen Kinder breiteten ihre Gewänder auf dem Weg aus und riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.
! Reichen diese nicht aus, müssen sie wiederholt werden, bis die Verteilung der Palmzweige beendet ist. Dann spricht der Zelebrant:
$Dominus vobiscum
$Oremus
v. Allmächtiger und ewiger Gott, der du bestimmt hast, daß unser Herr Jesus Christus auf einem Eseljungtier reiten sollte, und die Menge gelehrt hast, ihre Kleider oder Zweige auf den Weg zu breiten und „Hosanna“ zu seinem Lob zu singen: Gewähre uns, wir bitten dich, daß wir ihre Unschuld nachahmen können und würdig werden, an ihrem Verdienst teilzuhaben.
$Per eundem
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! Nun findet die Palmprozession statt. Wenn der Priester Weihrauch in das Weihrauchfaß gibt, wendet sich der Diakon dem Volk zu und singt:
V. Lasset uns ziehen in Frieden.
R. Im Namen Christi, Amen.
! Der Weihrauchträger geht mit dem rauchenden Weihrauchfaß voran, gefolgt vom Subdiakon, der das Prozessionskreuz trägt, flankiert von zwei Akolythen mit brennenden Kerzen. Dann folgen die Geistlichen in der Rangordnung und schließlich der Zelebrant mit dem Diakon zu seiner Linken. Alle tragen Palmzweige, und alle oder einige von ihnen singen während der gesamten Dauer der Prozession die folgenden Gesänge.
!Antiphon
!Matth. 21:1-3, 7, 8, 9
v. Als unser Herr sich Jerusalem näherte, sandte er zwei seiner Jünger aus und sprach: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr ein angebundenes Eselchen finden, auf dem noch niemand gesessen hat; bindet es los und bringt es zu mir. Wenn euch jemand fragt, sagt: Der Herr braucht es. Sie banden es los und brachten es zu Jesus; sie legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf; einige breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere streuten Zweige von den Bäumen; und die, die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn; gesegnet sei die Herrschaft unseres Vaters David! Hosanna in der Höhe! O Sohn Davids, erbarme dich unser! 
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!Antiphon 
!John 12:12-13
v. Als das Volk hörte, daß Jesus nach Jerusalem kam, nahmen sie Palmzweige und zogen ihm entgegen; und die Kinder riefen und sprachen: Das ist der, der zur Erlösung des Volkes gekommen ist. Er ist unser Heil und die Erlösung Israels. Wie groß ist der, dem die Throne und Herrschaften entgegengehen! Fürchte dich nicht, o Tochter Zions; siehe, dein König kommt zu dir, sitzend auf einem Eseljungen, wie geschrieben steht. Sei gegrüßt, o König, Schöpfer der Welt, der du gekommen bist, um uns zu erlösen!
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v. Sechs Tage vor dem feierlichen Fest des Passahs, als unser Herr in die Stadt Jerusalem einzog, kamen die Kinder ihm entgegen; und in ihren Händen trugen sie Palmzweige, und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Hosanna in der Höhe! Gesegnet seist du, der du in der Fülle deiner Barmherzigkeit gekommen bist. Hosanna in der Höhe!
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v. Die Menge zieht aus, um unserem Erlöser mit Blumen und Palmzweigen entgegenzugehen, und erweist dem triumphierenden Sieger die gebührende Ehrerbietung: Die Heiden verkünden den Sohn Gottes; und ihre Stimmen donnern durch den Himmel zum Lob Christi: Hosanna in der Höhe!
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v. Mögen sich die Gläubigen den Engeln und Kindern anschließen und dem Sieger über den Tod singen: Hosanna in der Höhe!
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v. Eine große Menge, die sich zum Fest versammelt hatte, rief dem Herrn zu: Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn: Hosanna in der Höhe!
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! Bei der Rückkehr der Prozession gehen zwei oder vier Vorsänger in die Kirche, schließen die Tür und stellen sich der Prozession zugewandt auf, wobei sie die ersten beiden Strophen des „Gloria laus“ singen. Diese wiederholt der Priester zusammen mit denjenigen, die sich außerhalb der Kirche befinden. Die übrigen Strophen – ganz oder teilweise, je nach Wunsch – werden dann von den Anwesenden gesungen, während die draußen Bleibenden nach jeder zweiten Strophe mit „Gloria, laus …“ antworten:
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V. Ehre, Lob und Ruhm sei Dir, o König Christus, dem Erlöser: dem die Kinder ihr fröhliches und süßes Hosanna-Lied darbrachten.
R. Ehre, Lob und Ruhm sei Dir, o König Christus, dem Erlöser: dem die Kinder ihr fröhliches und süßes Hosanna-Lied darbrachten.
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v. Heil dir, König Israels! Davids Sohn von königlichem Ruhm! Der du kommst im Namen des Herrn, o gesegneter König.
R. Ehre, Lob und Ruhm sei dir, o König Christus, dem Erlöser: dem die Kinder ihr fröhliches und süßes Hosanna-Lied darbrachten.
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v. Die Engelscharen preisen dich in der Höhe, auf Erden die Menschheit mit allen Geschöpfen.
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R. Ehre, Lob und Ruh sei Dir, o König Christus, dem Erlöser: dem die Kinder ihr fröhliches und süßes Hosanna-Lied darbrachten.
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v. Mit Palmzweigen zogen die Juden Dir entgegen. Wir begrüßen Dich nun mit Gebeten und Hymnen.
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R. Ehre, Lob und Ruh sei Dir, o König Christus, dem Erlöser: dem die Kinder ihr fröhliches und süßes Hosanna-Lied darbrachten.
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v. Auf Deinem Weg zum Tod krönten sie Dich mit Lob; wir erheben unser Lied zu Dir, nun König in der Höhe.
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R. Ehre, Lob und Ruhm sei Dir, o König Christus, dem Erlöser:
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v. Ihre bescheidene Huldigung hat Dir gefallen, o gnädiger König! O gütiger König, nimm auch die unsere an, das Beste, was wir Dir darbringen können.
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R. Ehre, Lob und Ruhm sei Dir, o König Christus, dem Erlöser: dem die Kinder ihr fröhliches und liebliches Hosanna-Lied darbrachten.
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! Danach klopft der Subdiakon dreimal mit dem Schaft des Prozessionskreuzes an die Tür; wenn die Tür geöffnet wird, zieht die Prozession in die Kirche ein und singt:
!!RESPONSORIUM
v. Als unser Herr in die heilige Stadt einzog, verkündeten die hebräischen Kinder die Auferstehung des Lebens.
* Mit Palmzweigen riefen sie: Hosanna in der Höhe.
V. Als das Volk hörte, daß Jesus nach Jerusalem kam, ging es ihm entgegen:
* Mit Palmzweigen riefen sie: Hosanna in der Höhe.
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! Das Gloria Patri wird nicht gesprochen. Anschließend wird die Messe gefeiert, und während der Messe halten alle die Palmzweige in den Händen, während die Passion und das Evangelium gesungen werden.
